Überlegungen vor einer Psychotherapie

Psychotherapie und seelisches Wohlbefinden (2. Teil)

Die Gesundheit ist eines Menschen höchstes Gut - ein gesunder Mensch erfreut sich am Leben! Wenn der Mensch gesund ist, sind Körper, Geist und Seele eine Einheit bzw. im Einklang. Ist die Seele eines Menschen jedoch krank, braucht der Mensch Hilfe und Unterstützung, um wieder in sein Gleichgewicht zu kommen. Gesunde Ernährung, Sport und Erholung unterstützen einen seelischen Heilungs-prozess. Empfehlenswert ist dabei die Kombination mit Psychotherapie. Unter der Anleitung einer versierten Psychotherapeutin lernen Menschen „die Sprache ihrer Seele“ kennen. Gezielt gesetzte Maßnahmen haben im Rahmen einer Psychotherapie somit für die körperliche und seelische Gesundheit eine etwas größere Tragweite.

Es gibt in Österreich über 20 anerkannte psychotherapeutische Methoden. Allen Methoden gemeinsam ist das Gespräch zwischen Psychotherapeutin und Klientin. Wie bereits im 1. Teil dieser Betragsserie erläutert, zielt Psychotherapie darauf ab, seelische Leiden zu heilen oder zu lindern. Dabei können innere oder äußere Konflikte (wie z.B. in einer Partnerschaft oder in Arbeitsbeziehungen) sichtbar gemacht und aufgelöst werden. Klienten werden in Lebenskrisen unterstützt. Unerwünschte bzw. problematische Verhaltensweisen können gezielt verändert werden. Ebenso wichtig in der Psychotherapie sind jene Inhalte, wie etwa die positive Entwicklung der Persönlichkeit und die Förderung der Gesundheit durch Psychotherapie.

Worauf sollte man achten, bevor man sich für eine Psychotherapie entscheidet?

Grundsätzliche Überlegungen vor einer Psychotherapie

Wenn sich jemand für eine psychotherapeutische Behandlung entscheidet, beginnt die Suche nach einer Psychotherapeutin bzw. nach einem Psychotherapeuten. Der Kontakt zwischen der Therapeutin und einer Klientin während einer Therapie erfordert Vertrauen. Ein Klient sollte sich öffnen können und seine Ängste und Sorgen der Therapeutin anvertrauen, damit diese helfen kann. Offenheit und Vertrauen sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Psychotherapie.

Wenn Sie nun vor der Wahl stehen und zwischen mehreren Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten auswählen sollen, sorgen vielleicht folgende Fragestellungen für mehr Klarheit:

  • Möchte man Psychotherapie lieber bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten beginnen?

  • Möchte man Psychotherapie einzeln, mit PartnerIn, mit Familie oder in einer Gruppe machen?

  • Möchte man Psychotherapie in einer freien Praxis oder im Rahmen einer Einrichtung absolvieren?

  • Möchte man vielleicht eine bestimmte psychotherapeutische Methode wählen?

  • Möchte man eine Psychotherapeutin als Expertin für ein ganz bestimmtes Problemfeld aussuchen?

  • Möchte man Psychotherapie eher in der Nähe des Wohnortes, des Arbeitsplatzes oder ganz bewusst örtlich woanders beginnen?

Neben diesen grundsätzlichen Überlegungen macht es auch Sinn, sich im Vorfeld bewusst zu machen, dass es unterschiedliche Grundstrukturen für Psychotherapie gibt - dazu gleich mehr.

Unterschiedliche Grundformen der Psychotherapie

Psychotherapie kann in unterschiedlichen Formen stattfinden, beispielsweise als Einzeltherapie, Gruppentherapie, Paartherapie oder als Familientherapie. In fast allen psychotherapeutischen Methoden kann man zwischen diesen verschiedenen Settings wählen. Welche man davon wählt hängt vor allem davon ab, in welcher Form man sich als Klient öffnen kann und sich wohl fühlt. Ein paar erklärende Worte zu den verschiedenen Grundarten der Psychotherapie.

• In der Einzeltherapie steht die Psychotherapeutin bzw. der Psychotherapeut einem Klienten allein zur Verfügung. Die therapeutische Beziehung gestaltet sich hier meist intensiv und die Scheu, Gefühle auszudrücken ist in diesem Setting vielleicht geringer.

• In einer Gruppentherapie erhält man nicht nur Rückmeldungen von der Psychotherapeutin bzw. vom Psychotherapeuten, sondern auch von den anderen TeilnehmerInnen der Therapiegruppe. Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen einer Gruppentherapie ist die grundsätzliche Bereitschaft, sich einem größeren Personenkreis mitzuteilen.

• Eine Paar- oder Familientherapie ist dann sinnvoll, wenn ein Problem nicht von einer Person allein gelöst werden kann, sondern wenn sich auch die Partnerin / der Partner oder auch andere Familienmitglieder daran beteiligen sollen/wollen.

Im nächsten, dem 3. Teil meiner Beitragsreihe zum Thema „Psychotherapie und seelische Gesundheit“, gehe ich auf den grundlegenden Ablauf ("Metaprozess") einer Psychotherapie ein. Sollten Sie Fragen haben oder vielleicht gerade selbst in einer herausfordernden Lebenssituation stecken, scheuen Sie sich bitte nicht Hilfe von Experten anzunehmen. Gerne stehe ich Ihnen in solchen Lebensphasen mit meinem Fachwissen und meiner Erfahrung zur Seite.

Kontaktieren Sie michrufen Sie mich an!

In diesem Sinne - herzlichst

Ihre Petra Lebensfreude

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