Systemische Aufstellungsarbeit
Eingebettet in psychotherapeutische Begleitung
Manchmal zeigt sich in der Aufstellungsarbeit, was im Gespräch verborgen bleibt. Nicht als Wahrheit, sondern als Bild, das Orientierung geben kann – ein Sichtbarmachen dessen, was sich verändern darf. Wenn Sie offen sind für das, was sich zeigen will, entsteht oft eine neue innere Ordnung.
Viele meiner Klient:innen kommen, weil sie spüren, dass etwas in ihnen wirkt – manchmal unangenehm, schwer greifbar, kaum einzuordnen. Aufstellungsarbeit kann hier ein Weg zu mehr Verständnis und mehr Klarheit sein.
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Aufstellungen – in Familiensystemen, in beruflichen Kontexten, in Entscheidungssituationen. Und ich habe gelernt: Nicht das Bild allein ist entscheidend, sondern das, was sich im Anschluss daran entwickeln darf.
Aufstellungsarbeit berührt Bindung, Loyalität, Rollen, implizites Wissen. Ich nutze sie dort, wo Menschen längst etwas spüren – aber noch keinen inneren Halt dafür haben. Wo Worte nicht reichen oder es ein "Zuviel" gibt. Wo es um das geht, was sich nicht denken und erklären, aber zeigen lässt.
Als Psychotherapeutin begleite ich diesen Prozess mit Einordnung, Integration und Nacharbeit. Das ist kein Widerspruch zu therapeutischer Arbeit – es ist eine strukturierte Klärungsform innerhalb eines professionellen Rahmens.
Wie ich mit Aufstellungen arbeite
Ich arbeite nicht mit schnellen Lösungen oder Heilsversprechen. Aufstellungsarbeit ist bei mir kein Ersatz für Therapie und keine spirituelle Selbsterfahrung. Was sich in einer Aufstellung zeigt, ist ein Angebot – keine Wahrheit. Es geht nicht um Enthüllung, sondern um Verstehen. Nicht um Erlösung, sondern um Klärung.
Der Rahmen ist geschützt und überschaubar. Keine Massenveranstaltungen. Keine Überwältigung. Sorgfältige Vorbereitung und vor allem: therapeutische Nacharbeit. Wenn sich zeigt, dass etwas (noch) zu viel ist, wird die Arbeit verlangsamt, unterbrochen oder in die therapeutische Begleitung verlagert.
Aufstellungsarbeit schafft eine Art Vogelperspektive auf Lebensthemen. Mit bewusstem Abstand. Sie sind nicht mitten drin im Geschehen – aber doch dabei. Diese Form von Distanz schafft Überblick und sehr oft ein tieferes Verständnis, warum sich manches so entwickelt hat, wie es sich gerade zeigt.
Was danach passiert: Integration & Nacharbeit
Nichts bleibt einfach stehen. Aufstellungsarbeit braucht Einordnung – und Zeit. Was sich in einer Aufstellung zeigt, wird eingeordnet, besprochen und – wenn sinnvoll – in die laufende therapeutische Arbeit integriert. Manche Bilder brauchen Zeit, um sich zu setzen. Manche Erkenntnisse kommen erst Tage später. Deshalb arbeite ich nicht mit einmaligen Aufstellungen und dann „viel Glück". Sondern mit Nachgesprächen, mit Zeit zum Verdauen und professioneller therapeutischer Begleitung.
Viele meiner Klient:innen kombinieren Aufstellungsarbeit mit laufender Psychotherapie. Das eine ergänzt das andere. In der Therapie wird dann integriert, was in der Aufstellung sichtbar wurde.
Möglichkeiten der Aufstellungsarbeit
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Einzelsetting
In der Einzelarbeit nutzen wir ein Systembrett oder arbeiten mit Bodenankern. Sie können in Ruhe Ihr Anliegen klären, Positionen verschieben, neue Perspektiven einnehmen. Die Arbeit folgt Ihrem Tempo. Die Arbeit mit dem Systembrett oder mit Bodenankern ermöglichen Aufstellungsarbeit auch im Einzelsetting – auf Wunsch auch online.
Eine Einheit dauert üblicherweise 50 Minuten. Bei Bedarf können auch direkt aufeinanderfolgende Einheiten vereinbart werden – das ist bei Aufstellungsarbeit oft sinnvoll, besonders wenn Sie längere Anfahrtszeiten nach St. Pölten haben.
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Gruppensetting
In einer kleinen, geschlossenen Gruppe haben Sie die Möglichkeit, Ihr Anliegen mit Stellvertretern zu erarbeiten. Der Rahmen ist vertraulich, die Gruppe überschaubar. Termine für Aufstellungstage finden Sie unter Veranstaltungen/Aufstellungen.
Gerade wenn Sie noch keine Erfahrung mit Aufstellungsarbeit haben, ist ein klärendes Vorgespräch sinnvoll. Ein Vorgespräch gehört für mich zu verantwortungsvoller Aufstellungsarbeit dazu.
Ihre "Petra Lebensfreude"
DSA Petra Burmetler, MSc
Nächste Schritte
Ein unverbindliches Vorgespräch hilft, gut zu entscheiden, ob Aufstellungsarbeit für Ihr Anliegen sinnvoll ist.
Sie müssen noch nichts wissen oder entscheiden. Ein erstes Gespräch dient der Klärung.
Psychotherapeutin
online und in St. Pölten
Privatpraxis "Petra Lebensfreude"
Die Privatpraxis "Petra Lebensfreude" für Psychotherapie, Supervision und Coaching befindet sich in St. Pölten in der Zehengruberstraße 7. Weitere Informationen zum Standort bzw. zum Anfahrtsweg finden Sie --> hier.
Weitere Angebote: Psychotherapie · Supervision · Coaching · EMDR.
Weitere Informationen rund um das Thema "Familienaufstellung" finden Sie in meinem Lebensfreude-Blog.
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